Szenografie-Kolloquium in der DASA
Szenografie befasst sich mit der gezielten Gestaltung von Räumen, um Inhalte erlebbar zu machen und beim Publikum eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Damit berührt sie Fragestellungen, die auch für die Innenarchitektur relevant sind.
Am 28. und 29. Januar besuchten wir das diesjährige Szenografie-Kolloquium in der DASA Dortmund. Ziel der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist es, aktuelle Entwicklungen in der Ausstellungskonzeption und -gestaltung zu diskutieren und deren gesellschaftliche Wirkung zu beleuchten. Die Beiträge reichen dabei von praktischen Gestaltungsansätzen bis hin zur Analyse komplexer Ausstellungskonzepte und stammen aus Wissenschaft, Museumswesen sowie den bildenden und darstellenden Künsten.
Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Thema Partizipation. Schwerpunkt dabei war die Beteiligung von Bauherrn und zukünftigen Nutzern am Planungsprozess. Dieser Ansatz ist auch für die Innenarchitektur zentral: Räume gewinnen an Qualität, wenn sie gemeinsam mit den Menschen entwickelt werden, die sie später nutzen. Partizipation wurde als gestalterisches Instrument verstanden, das Identifikation schafft und die Akzeptanz von Räumen erhöht.
Die Stahlhalle der DASA bot mit ihrer abwechslungsreichen räumlichen Gestaltung einen passenden Rahmen für das Kolloquium. Die gute Organisation und die fachlich fundierten Vorträge lieferten wertvolle Impulse für die innenarchitektonische Praxis. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder dabei sein!





