Wenn Ihnen der Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie hier.
 
3|14

D.S.D.5 nimmt Sie mit in die Themenwelt rund um kreative Markenerlebniswelten

New York, New York – D.S.D.5 meets BIG APPLE

Als Anfang des Jahres die Einladung des dlv – Netzwerk Ladenbau zur Studienreise nach New York auf unsere Tische flatterte, stand schnell fest, wir fahren mit. „50 Augen sehen mehr als 2” Shopfitting & Visual Merchandising-Trend Tour. Der Titel des Flyers versprach eine interessante Veranstaltung im Kreise Gleichgesinnter auf der Suche nach neuen Trends und Ladenbaukonzepten in der Stadt, die angeblich niemals schläft.
Aber darum soll es in diesem Newsletter gar nicht gehen. Vielmehr möchten wir Ihnen und Euch unsere persönlichen Highlights abseits der Tour ans Herz legen. New York hat uns beeindruckt, jeden auf seine ganz spezielle Art und Weise.

Mit besten Grüßen – Ihr und Euer D.S.D.5 Team

 

Frei.Raum | Unsere Lieblingsplätze

nach oben

Unglaublich gigantisch

Das Grand Central Terminal in seiner heutigen Form – erbaut zwischen 1903 und 1913 an der Ecke 42nd Street und Park Avenue – gilt nicht ohne Grund als eines der schönsten Gebäude der Stadt. In seiner wechselvollen Geschichte wurde das Bahnhofsgebäude von 1962 bis 1964 mit dem 59 stöckigen Met Life Building überbaut.
 
Nachdem 1991 der letzte Fernzug den Bahnhof verlassen hatte und der Abbruch schon beschlossene Sache war, wurde auf private Initiative hin der Denkmalschutz aktiv und das Gebäude mit Hilfe von Spenden komplett renoviert. Heute hat der Bahnhof nur noch Bedeutung für Pendler: täglich nutzen etwa 500.000 Menschen das weitläufige Gebäude. Touristen sind – wie auch wir – beeindruckt von der Bahnhofshalle, die mit einer Grundfläche von 38 x 83 Metern in einer Höhe von 35 Metern von einem Gewölbe gekrönt wird. Darauf zu sehen sind – von Glühbirnen erhellt – die 2.500 Sterne der Tierkreiszeichen verbunden mit einem goldfarbigen Band auf blaugrünem Grund. Der Himmel wie ihn die Götter sehen. So ist es nicht verwunderlich, dass Buchautoren und Filmregisseure diese Kulisse gerne mit ihren Protagonisten bevölkern.
Unten erstrecken sich auf – durch Rampen verbundenen – Ebenen, verschiedene kulinarische Angebote: von der noblen Oyster Bar, die auch in den späten Abendstunden noch gut besucht ist, bis hin zu Fast Food Angeboten im Grand Central Dining Concourses, sowie dem Grand Central Market. Der ehemalige Ballsaal, den seine Erbauer dem Bahnhof „spendierten”, wird heute für unterschiedliche Aktivitäten genutzt.
Wer alle versteckten Ecken und Details dieses imposanten und weitläufigen Gebäudes kennenlernen möchte, der kann mittwochs an einer Führung teilnehmen. Wer es nicht schafft, dem sei diese Website empfohlen.

New York bei Nacht

Gemeint ist nicht das Nachtleben in den Bars, Theatern und Clubs, sondern die Nacht auf der Straße. Wenn die Geschäfte noch hell erleuchtet, aber fast menschenleer sind. Denn nach 22 Uhr beginnt das Personal, die Stores für den nächsten Tag herzurichten.
 
Die allgegenwärtigen gelben Taxen müssen sich die Straßen nun mit den Lieferwagen teilen, die den Nachschub für den nächsten Tag bringen. Auf den Bürgersteigen eilen die Menschen, die von der Arbeit kommen oder zur Arbeit gehen, die Touristen und die New Yorker, die den Abend genießen wollen, hin und her.
Unser Nachtspaziergang führte uns die 5th Avenue entlang – von der 27nd bis hinauf zur 56nd Street – vorbei am Empire State Building (dort standen um 21:30 Uhr immer noch Wartende in einer langen Schlange) und der New York Public Library, mit einem kleinen Abstecher zum Grand Central Terminal. Schaufenster und Leuchtreklamen wirken in der Dunkelheit noch viel intensiver. Auch Geräusche wie die schrillen Sirenen der Feuerwehr-, Polizei- und Rettungswagen schallen weit durch die Straßenschluchten. Diese Eindrücke sollte man sich bei einem New York-Besuch auf keinen Fall entgehen lassen.

Ein Blick, der einem den Atem raubt

5.30 Uhr Ortszeit. Bald wird die Sonne aufgehen. Mein Ziel ist das Dach des Hotels Le Parker Meridien, 119 W 56th St, New York. Doch mein Weg zur Dachterrasse findet sein jähes Ende an der verschlossenen Tür. Open Mon-Fri 7am-10:30 pm. Viel zu spät für einen Sonnenaufgang auf dem 42nd floor. Emergency exit!
 
Diese Notausgangstür rettet mir den erhofften Ausblick. Dann liegt das Objekt meiner Begierde im leichten morgendlichen Dunst mitten in Manhattan vor mir. Atemberaubend – den Central Park aus dieser Perspektive zu sehen. Von hier oben habe ich einen fulminanten Über-Blick auf die grüne Lunge New Yorks: 4,07 km
Länge von der 59. bis zur 110. Straße und 860 m Breite zwischen der 5. und der 8. Ein Paradies auf 349,15 Hektar für Jogger, Radfahrer, Hundebesitzer und allen Naturverbundenen in diesem Stahl-Glas-Beton-Dschungel. Und an diesem Morgen auch für mich und mein Weitwinkel-Objektiv ...

Johannes Lorkowski

Trend.Raum | Das finden wir toll

nach oben

Ground Zero – Die Gedenkstätte

Wahrscheinlich kann sich fast jeder daran erinnern, wo er am 11.09.2001 gewesen ist und was er zu diesem Zeitpunkt getan hat. Im September 2000 hatte ich noch die Gelegenheit, in New York auf die Zwillingstürme gehen zu können und konnte die Aussicht über ganz Manhattan genießen. Bei unserem New York-Besuch im Juli diesen Jahres war für mich klar: Hier musst du wieder hin. Nach den jahrelangen Diskussionen über die Gestaltung dieses Ortes war ich gespannt, wie er nun aussieht.
 
Und ich war sehr positiv überrascht. Über den Broadway sind wir an St. Paul’s Chapel vorbei auf das Gelände von Ground Zero zugegangen. Wir mussten an mehreren Baustellen vorbei gehen und kamen dann endlich an. Trotz der vielen Baustellen und vielen Menschen strahlte dieser Ort eine gewisse Ruhe und Würde aus. Man konnte in Ruhe und ohne Hektik durch den Park gehen. Dort, wo früher die beiden „Fußabdrücke” des ehemaligen World Trade Centers das Fundament der Zwillingstürme bildeten, sind nun zwei große, unterirdische Wasserbassins, die an die Opfer der Terroranschläge erinnern. Und, was einige Leute nicht wissen: auch an die Opfer des Bombenanschlags vom 26. Februar 1993.
Bürgermeister Michael R. Bloomberg erklärte: „Die Gedenkstätte, die von Michael Arad und Peter Walker entworfen wurde, ist unter vielen hervorragenden Entwürfen ausgewählt worden, weil sie es vermag, die Schwere der Attacken auf unsere Stadt einzufangen. Gleichzeitig gibt sie aber auch New Yorks Spirit und unserer unerschütterlichen Hoffnung auf eine Zukunft eine Form.” Der Entwurf „Reflecting Absence” (Spiegelung des Abwesenden) stammt vom amerikanischen Architekten Michael Arad (Jahrgang 1969), der für die New Yorker Baubehörde tätig ist und zuletzt an der Konstruktion von zwei Polizeistationen beteiligt war. Neben Arad sind noch der Landschaftsplaner Peter Walker und der Architekt Max Bond am Projekt beteiligt.


Markus Krisp

Der Park auf Stelzen

Der 2009 in Manhattan eröffnete High Line Park ist nun doppelt so groß wie zuvor, teilte „Spiegel Online” 2011 mit. War die auf alten Eisenbahngleisen errichtete Grünfläche erst nur eine halbe Meile (rund 800 Meter) lang, erstreckt sie sich nun von der Gansevoort Street bis zur 30. Straße auf einer ganzen Meile (rund 1,6 Kilometer).

Am 21. September wird der letzte Abschnitt – ein vier Straßenblöcke langer Teil mit einer großen Kurve – für Besucher geöffnet. Damit ist dann die ganze rund 2,5 Kilometer lange Hochbahntrasse, die früher für den Güterverkehr genutzt wurde, zum Park umgebaut. Die Kosten für die Neugestaltung des Teilstücks werden auf rund 75 Millionen Dollar geschätzt.
Die zwischen 1929 und 1934 errichteten Bahngleise wurden einst für Viehtransporte im Schlachthofviertel Meatpacking genutzt. In den achtziger Jahren rasten zuletzt Züge durch die Häuserschluchten. Die High Line ist eine gut erhaltene, aber nicht mehr als solche genutzte Hochbahntrasse im Westen von Manhattan. Seit 2006 wurde sie zu einer Parkanlage, dem High Line Park, umgebaut. Als New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg 2011 den zweiten Teil des Parks einweihte, bezeichnete er ihn als „ein besonderes Geschenk für die Zukunft unserer Stadt”, wie die „New York Times” damals berichtete.
Die bei Touristen wie Anwohnern gleichermaßen beliebte Attraktion wartet mit ein paar buchstäblichen Höhepunkten auf: Von einem Ausblick namens „Falcone flyover” haben Besucher eine spektakuläre Sicht auf grüne Hügel und Rasenflächen, die sich durch die Stadt schlängeln. 210 verschiedene Arten von Bäumen, Stauden und Büsche wurden in den High Line Park gepflanzt. „Das ist ein unglaublicher Zufluchtsort, wenn man dem Verkehr in der Stadt entkommen will”, zitiert der „Guardian” eine Anwohnerin. Seit der Umgestaltung zur Parkanlage ist der Bereich beiderseits der Trasse ein bevorzugter Ort für Unternehmen – insbesondere der Kreativbranche – geworden. Diverse Gebäude zu beiden Seiten werden restauriert und als hochwertiger (Wohn-)Raum in bevorzugter Lage vermarktet.
Im nördlichen Teil des Parks reihen sich neuerdings Bars und Stände aneinander, an denen Falafel, Eis oder Bier und Cola verkauft werden. Aufzüge machen den Park komplett barrierefrei und somit auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Inzwischen besuchen pro Jahr mehr als 3 Millionen Besucher den Bürgerpark auf Stelzen. „Die High Line ist inzwischen ein weltbekanntes Ausflugsziel und eine New Yorker Ikone”, sagte Bloomberg. Der erweiterte Teil eröffnet Besuchern noch mehr Ausblicke auf die Stadt, zum Beispiel auf das Chrysler Building oder das Empire State Building.
D.S.D.5

Delle 50–52
D-45468 Mülheim a. d. Ruhr

www.dsd5.de

Das Verwenden von Ausschnitten, Bildern, Filmen oder Texten ist ohne ausdrückliche Genehmigung der D.S.D.5 Department Store Design Planungsges. mbH verboten. Alle hier verwendeten Marken und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Irrtümer sind vorbehalten. D.S.D.5 übernimmt keine Gewähr. D.S.D.5 übernimmt keinerlei Haftung für Folgeschäden, die durch die durch die Nutzung dieses Newsletters entstehen. Es gelten die Bestimmungen und rechtlichen Hinweise in unserem Impressum.
Die aktuelle Gesetzeslage (§ 107 Abs. 2 TKG) setzt voraus, dass Sie unsere Informationen per E-Mail wünschen. Sollten Sie von uns keine weiteren Informationen per E-Mail erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Wort NEIN im Betreff oder klicken Sie hier.



Newsletter kostenlos versenden