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D.S.D.5 nimmt Sie mit in die Themenwelt rund um kreative Markenerlebniswelten

Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

Nachdem der Sommer so langsam dem Herbst weicht und nun hoffentlich nach der heißen Phase die etwas ruhigere Zeit anbricht, haben wir ein wenig zurückgeschaut. Aber natürlich, wie fast immer, schauen wir mehr nach vorn. Auf was freuen wir uns, wo wollen wir hingehen und auf was sind wir gespannt?

Wir wünschen allen ein gutes Gespür für die Zukunft, ohne das Vergangene zu vergessen.

Ihr und Euer DSD5 Team

 

Genuss.Raum | Das schmeckt uns

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Isabella – Glutenfreier Genuss für Leib und Seele

Mitten in Düsseldorf: Ein kleines Café, liebevoll eingerichtet, mit französischem Flair – sehr gemütlich. So der erste Eindruck beim Eintreten. Können da Kuchen, Brot und alle anderen Produkte mithalten? Zumal alles glutenfrei und in großen Teilen auch laktosefrei ist?

Wir bestellen ein Frühstück und sind überrascht. Brot mit Cranberries, knackige Brötchen, leckerer Käse. Man schmeckt die Bio-Qualität – jeder Gedanke an glutenfrei ist verschwunden.

Die eigene und nachhaltige Herstellung der Produkte gehört zur Philosophie von Isabella Krätz, Gründerin und Namensgeberin der Pâtisserie. Sie selbst bekam die Diagnose Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) und wollte trotzdem nicht auf leckere Backwaren und frische Süßspeisen verzichten. So entstand die Idee einer eigenen glutenfreien Pâtisserie – und auch bislang der ersten in Deutschland.
 
Natürlich gehen wir nicht nach Hause, ohne einige der exzellent dekorierten Törtchen mitzunehmen. Und auch hier wurden wir beim nachmittäglichen Kaffee nicht enttäuscht: Die Törtchen mit Mango- und Himbeermousse waren so lecker, dass wir auf jeden Fall wiederkommen werden!

Gebets.Raum | Unser Ort der Stille

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Pop Art made in New York – Kunst in der Kirche

Die Kreuzeskirche in Essen, die wegen erheblicher Bauschäden bereits kurz vor dem Abriss stand, erstrahlt nach umfangreichen Sanierungen in neuem Glanz und bietet seit August eine ganz besondere Attraktion. Nach Entwürfen von James Rizzi, dem 2011 verstorbenen New Yorker Pop-Art-Künstler, entstanden zwei Glasfenster, die weltweit einmalig und einzigartig sind. Ein Prozess, der mit ersten Ideen und Kontakten im Jahr 2000 begann, endete im August mit einer feierlichen Einweihung der, durch die Firma Derix hergestellten, farbenfrohen und nicht ganz alltäglichen Fenster.

Wer sich persönlich von der Wirkung der beiden neuen Kirchenfenster überzeugen will: Die Kreuzeskirche ist mittwochs von 12 bis 19 Uhr, samstags von 12 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr (von 10 bis ca. 11 Uhr findet ein Gottesdienst statt) geöffnet.

Aber nicht nur die Fenster sondern auch das Nutzungskonzept der Kreuzeskirche lässt aufhorchen. So finden hier neben Gottesdiensten auch kulturelle Veranstaltungen statt. Außerdem wird die Kirche  mit ihrem Räumlichkeiten auch für Feste oder Firmenevents vermietet.

 

Zeit.Raum | Da blicken wir gern zurück

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PanAm Lounge in Berlin

Die PanAm Lounge macht es uns möglich, den Stil, die Mode, die Musik und die Kultur der 60er Jahre nochmal zu erleben.

Die Lounge liegt im zehnten Stock des Eden-Hochhauses in Berlin, welches 1966 gegenüber dem zoologischen Garten gebaut wurde. Die Lounge stammt von der ersten Fluggesellschaft, die weltweit interkontinentale Flüge anbot und dessen Passagierflugzeug zum ersten Mal über den Pazifik flog.

Gegründet wurde Pan American World Airways 1927 vom Yale-Absolventen Juan Terry Trippe. 1966 eröffnete die PanAm Lounge zum ersten Mal ihre Pforten, komplett im 60er Jahre-Stil, der heute noch original erhalten ist.

Heute kann man die Lounge buchen, sei es anlässlich der Berlinale, einer Buchvorstellung, einer Party oder anderer Veranstaltungen.

Event.Raum | Unsere Inspirationsquellen

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Biennale INTERIEUR 2016

Die „Biennale INTERIEUR” zieht Design-Interessierte alle zwei Jahre in die belgische Provinz nach Kortrijk. Im Oktober 2016 steht die 25. Ausgabe der Designmesse an und zur Feier der „Silver Edition” kleiden sich die sechs Xpo-Hallen in ein festlich-glänzendes Gewand. Rund 250 ausgewählte internationale Hersteller aus den Bereichen Möbel und Beleuchtung stellen in einer angenehmen und entspannten Atmosphäre ihre Produkte aus.

„Die Biennale INTERIEUR bietet Besuchern und Ausstellern ein Gesamterlebnis sowie eine umfassende Übersicht der aktuellen, relevanten Entwicklungen und Aspekte, die zeitgenössisches Design heute zu bieten hat. Die Biennale INTERIEUR zeigt Innovationen und Einblicke in das Wohnen der Zukunft. Zeit ist Luxus: Mit einem fokussierten und ausgewählten Angebot an hochkarätigen Produkten, Installationen und Ideen von wirtschaftlichem, aber auch kulturellem Interesse, zeigt die Messe Trends und Entwicklungen, derart kompakt, wie man sie auf anderen europäischen Designmessen nur schwer erleben kann.

 
Uns gefällt die Überschaubarkeit und die typisch lässige Atmosphäre der Biennale INTERIEUR. Es macht immer wieder Spaß, sich in Kortrijk überraschen zu lassen.

Trend.Raum | Das finden wir toll

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Revitalisierung von Warenhäusern

Als das erste Warenhaus „Bon Marché” 1838 in Paris eröffnete, folgten auch rasch in Deutschland diverse Warenhäuser. Georg Wertheim in Stralsund, Rudolf Karstadt in Wismar, Herrmann Tietz in Gera und Theodor Althoff in Dülmen. Und das sind die Bekanntesten. Bis zum ersten Weltkrieg schossen in Deutschland monumentale Konsumtempel aus dem Boden. „Alles unter einem Dach” war die Idee der Stunde, da die Kaufhäuser im Grunde nichts anderes waren als überdachte Marktplätze.

Nach dem 2. Weltkrieg kam die 2. Blütezeit. Im zerstörten Deutschland wurden die Warenhäuser zu markanten baulichen Fixpunkten in den zunehmend autogerechten Innenstädten.

In den 70er Jahren begann die Bedeutung der Warenhäuser zu schrumpfen. Verbrauchermärkte und Einkaufszentren machten den Warenhäusern zu schaffen. Durch diverse Fusionen und Übernahmen versuchten die riesigen Konzerne den Verfall zu stoppen. Viele kleinere Warenhäuser um die 5.000 qm blieben auf der Strecke. Besonders schwer hat es die kleineren Städte getroffen. Hier waren die Warenhäuser, die meistens in zentraler Stelle der City lagen, oft die Magneten in den Fußgängerzonen. Durch das Schließen dieser Häuser kam und kommt es noch immer zu Verödungen  der Innenstädte. Oft vergehen Jahre, bis die Immobilien einer neuen Nutzung zugeführt, oder die Grundstücke neu bebaut werden.

An den Beispielen in Lünen und Gelsenkirchen Buer konnte dank guter städtischer Planung und dem Einsatz von privaten regionalen Investoren eine Wiederbelebung erfolgen. Hier wurden zwei alte Hertie Häuser erfolgreich revitalisiert.

Auch dem schon lange leerstehenden Kaufhof in Mülheim an der Ruhr wird nun endlich neues Leben eingehaucht. Aus dem alten Kaufhof wird das neue „StadtQuartier Schloßstraße”. Hier wurde aber nicht, wie bei den beiden Hertie Häusern, die Bausubstanz genutzt, sondern es entsteht ein komplett neuer Gebäudekomplex. In Mülheim ist man sich sicher, dass auf bestehender Fläche ein neuer Innenstadtmagnet entstehen kann. Durch einen attraktiven Nutzungsmix und die Verbindung der Fußgängerzone mit der neuen Ruhrpromenade, soll die Innenstadt wieder mit der Ruhr verbunden werden.

Die Problematik der Umnutzung und Reaktivierung von leerstehenden Verkaufsflächen wird noch auf einige Innenstädte zukommen. Hier sind Städte, Vermieter, Händler und Architekten zu gleichen Teilen gefragt.

Musik.Raum | We are blinded by the light

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Rock und Pop im Pott

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, mein erstes Konzert in Dortmund in der Westfalenhalle war Manfred Mann’s Earthband.

Ich denke, es war 1974 und wir brauchten zwei Stunden, um mit einem VW-Käfer aus dem Sauerland nach Dortmund zu fahren. Es gab die A44 in Richtung Kassel noch nicht, und die B1 führte mitten durch die Ortschaften. Ja, so war das damals …

Die Westfalenhalle in Dortmund und die Grugahalle in Essen waren die Top-Adressen für Konzerte im Ruhrgebiet.

Das Ruhrmuseum in Essen zeigt noch bis zum 28. Februar 2017 in einer Sonderausstellung die 60-jährige Geschichte der Rock- und Popmusik des Ruhrgebiets. Von Bill Haley, der 1958 in der Grugahalle spielte, bis zu aktuellen Veranstaltungen wie dem „Zeltfestival Ruhr” in Bochum spannt sich der Bogen. Künstler von Weltformat wie die Rolling Stones mit ihren Auftritten im Ruhrgebiet sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie Bands, die in der Region verwurzelt waren und dort ihr Publikum fanden. Aber auch Veranstaltungen, wie der legendäre „Rockpalast” mit europaweiten Liveübertragungen aus der Grugahalle oder die „Essener Songtage”, dem Ursprung aller Festivals im Ruhrgebiet, werden hier gewürdigt. Die umfangreiche Ausstellung zeigt Plakate, Fanartikel, Bühnengarderoben und Musikinstrumente. Radios, Plattenspieler und Kassettenrecorder dokumentieren die Entwicklung des „Musikhörens”. Spätestens bei den Plattencovern kann jeder ein „die hatte ich auch
” beisteuern.
Weitere Informationen zur Ausstellung auf der Internetseite des Ruhrmuseums.
Einen Einblick in die umfangreiche Musikszene im Ruhrgebiet bietet die Multimediashow unter www.rupip.de.

… ach ja, die Rückfahrt 1974 dauerte deutlich länger. Wir brauchten fast eine Stunde, um vom Parkplatz zu kommen, und wir waren „blinded by the light”.

 
D.S.D.5

Delle 50–52
D-45468 Mülheim a. d. Ruhr

www.dsd5.de

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© Titelbild: iStock/Thinkstock (1)



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