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D.S.D.5 nimmt Sie mit in die Themenwelt rund um kreative Erlebniswelten

Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

es sind gewachsene Strukturen, die besondere Orte so einzigartig machen können. Aber erst die kreativen Ideen der Menschen hinter den Konzepten hauchen diesen Orten Leben ein. Unabhängig von der Größe oder der geografischen Lage sind „unsere“ Orte immer mit Menschen verbunden. Menschen, die Teil der Geschichte geworden sind oder auch Menschen, die heute versuchen, ihren Ideen Gestalt zu geben. Wie unterschiedlich sich diese Ideen entwickeln können, zeigen wir in unserem Newsletter.

Ihr und Euer D.S.D.5 Team

 

Event.Raum | Unsere Inspirationsquellen

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„Schöner Alfred“ in Essen – Industriebrache wird Eventlocation

Noch sind im Ruhrgebiet die Spuren der Industriegeschichte zu finden. Einige sind mittlerweile überregional bekannt, haben es sogar zum UNESCO-Welterbe geschafft. Andere schlummern noch, weitgehend unentdeckt, wie das Krupp-Gelände an der Frohnhauser Straße in Essen.

Freiflächen und Industriegebäude bieten hier vielfältige Möglichkeiten, die von der Eventagentur MARTA in den letzten Monaten auf unterschiedlichste Art genutzt wurden. Dazu gehört auch der Street-Food-Market, der am 8.November 2015 erneut die Hallen und Flächen mit Leben füllen wird.
Ob Fisch, Fleisch, Pasta oder Gemüse, die Qualität muss stimmen, wenn Bio, Vegan oder Exotisch
auf den Tisch oder besser gesagt, auf die Hand kommen soll. Wartezeiten sind nicht zu vermeiden, alles wird frisch zubereitet. Es gibt viel zu entdecken und das nicht nur in der Gastronomie, sondern auch auf dem Gelände. Hallen, an denen die Zeit genagt hat, mit Böden, die von den Spuren der Arbeit gezeichnet sind. Egal ob Lokomotive, Leichenwagen oder Spähpanzer, abgestellte Relikte bieten in diesem Umfeld einen skurrilen Kontrast. Wir haben bei unserem Besuch einige unerwartete Entdeckungen machen können ….
Unser Fazit: Nicht alles, was aus der Zeit der industriellen Epoche des Ruhrgebiets erhalten ist, muss zwangsläufig einen musealen Charakter haben, um Lebens- und Freizeitqualität zu besitzen.

Ein faszinierender Abstecher in die Welt der nordischen Götter und Helden

Jelling – ca. 120 Kilometer hinter der deutsch-dänischen Grenze – gilt als Geburtsort des dänischen Königreiches und ist mit seinem Museum ein lohnender Zwischenstopp auf dem Weg in den Dänemarkurlaub Richtung Norden.

Dort, wo im 10. Jahrhundert der Königssitz von Harald Blauzahn lag, steht heute, neben den Runensteinen und zwei imposanten Grabhügeln, ein Museum, das seine Besucher auf zwei Etagen in die Welt der nordischen Götter und Helden entführt. In Vitrinen scheinen die Ausstellungsstücke zu schweben, erweisen sich dann aber bei näherer Betrachtung als Hologramme, die kaum erkennbare Details sichtbar werden lassen. Aus den Gravuren auf Bechern entstehen Adler, erst schemenhaft, dann immer realer, bis sie sich in die Luft erheben. Runensteine, in der Realität tonnenschwer, drehen sich, erhalten wie von Geisterhand ihre ursprüngliche Bemalung zurück, Schriften und Ornamente werden wieder lesbar.
Interaktive Projektionen, die – über
ein ausgeklügeltes System von Kameras und Beamern – den Besucher zum Protagonisten auf der Reise nach Walhalla machen, Lichtinstallationen, die die Räume in wechselnde Farbstimmungen tauchen, überall eine faszinierende Fülle multimedialer Effekte, spannend, kurzweilig und lehrreich. Auf den Wurzeln der Weltenesche Yggdrasil tummeln sich Fabelwesen, dazu die entsprechenden Texte aus den Sagas, die anscheinend aus dem Nichts an das Ohr des Besuchers dringen. Auf dem Dach des Museums schließlich eine Aussichtsplattform, von der aus man mit präparierten Fernrohren eine Zeitreise unternehmen kann. So versetzt uns der Blick über das weitläufige, mit Palisaden gefasste, Gelände, die beiden Grabhügel und eine der ältesten Kirchen Dänemarks, sozusagen auf Knopfdruck, zurück in die Zeit der Wikinger. Das im Juni 2015 wiedereröffnete, völlig neugestaltete Museum ist in jedem Fall einen Besuch wert, zumal der Eintritt,
zu unserer Überraschung, kostenlos ist.

Trend.Raum | Das finden wir toll

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Dessau – Das Bauhaus und die Meisterhaussiedlung

Ein Projekt in Dessau, dazu eine ideale Konstellation bei der Festlegung der Ortstermine, die es ermöglichen, sich mit den Einrichtungen des BAUHAUS zu beschäftigen. So gelingt es, dem Projektstress zwei Stunden abzuringen und einzutauchen in ein inspirierendes Umfeld.

Die Meisterhaussiedlung entstand 1926 und umfasst neben dem sogenannten Direktorenhaus drei Doppelhäuser, die diesem Areal seinen Namen geben. Während des 2. Weltkrieges teilweise zerstört und 2014 durch, wie es in dem Flyer zur Ausstellung heißt, eine zeitgenössische Interpretation wiederhergestellt, präsentiert sich das Ensemble dem Besucher in seiner ursprünglichen Form.
Eingebettet in eine parkähnliche Landschaft, schachteln sich weiße Kuben in- und übereinander, gegliedert von Fensterflächen entstehen Flächen und Körper. Innen überrascht dann eine kräftige Farbigkeit, dominiert von Rot, Blau und Gelb. Eine Revolution des Wohnens. Eine neue Idee, die nur wenige Jahre gehalten hat, bis andere Ideologien versucht haben, das „Fremde“ zu unterdrücken und zu zerstören. Aber so wie ich es sehe, ist dieses 90 Jahre alte Gestaltungskonzept genau so aktuell wie damals. Sicher, manches würde man anders machen, aber nicht wirklich viel.

Während der Arbeit zu diesem Newsletter sind wir auf einen Artikel gestoßen, in dem über ein aktuelles Projekt der Stiftung Bauhaus berichtet wird, bei dem junge internationale Designer noch bis Ende Oktober eine neue, aktuelle Inneneinrichtung für diese Häuser erschaffen sollen.

Frei.Raum | Unsere Lieblingsplätze

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Übernachtung im Nahe-Tal: Der Jugendstil-Hof

Sollten Sie in der nächsten Zeit ein Weinwochenende an der Nahe planen, haben wir eine entspannende Übernachtungsmöglichkeit für Sie.

Versteckt in einem Hinterhof des kleinen Örtchens Langenlonsheim liegt der Jugendstil-Hof der Familie Wachter. Zur Wahl stehen drei großzügig geschnittene Zimmer, die mit Liebe zum Detail eingerichtet wurden und werden. Das Besondere: Sie können das komplette Inventar kaufen, angefangen von den stilvollen Einzelmöbeln bis zu den geschmackvoll ausgesuchten Accessoires. Jedes Zimmer dient zusätzlich als Showroom für das Unternehmen „GesprächsStoff“, das die Chefin Ulrike Wachter ebenfalls betreibt.
Genauso ansprechend wie die Raumgestaltung ist auch das Frühstück mit Produkten aus dem eigenen Garten. Besonders die selbstgemachten Marmeladen sind hervorragend!  
Und da an der Nahe natürlich auch das Glas Wein nicht fehlen darf, bietet es sich an, damit den Tag am Abend im Innenhof bei Kerzenlicht ausklingen zu lassen. Fast schon kitschig, aber richtig schön!!

Spiel.Raum | Das fasziniert uns

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Duncarron – medieval fort

Schon von weitem hört man Trommeln dröhnen, dazu die schrillen Klänge eines Dudelsacks, begleitet von den Riffs einer E-Gitarre. Auf der Bühne steht Saor Patrol, der Mann an den Bagpipes ist Charlie Allen, Musiker, Schauspieler aber in erster Linie Schotte. Zwischen zwei Stücken kommt von der Bühne die Frage: wer von euch kennt eigentlich Duncarron?

Duncarron ist der wahr gewordene Traum von Charlie Allen. Die realisierte Vision aus Holz und Stein, ein mittelalterliches, befestigtes Dorf in den schottischen Highlands, ca. 40 Kilometer nördlich von Glasgow. Ein spannender Ort, um Kindern und Jugendlichen die Geschichte und Kultur Schottlands nahezubringen. Ein mit Leben gefülltes, noch wachsendes, Museum.
Eine große Gruppe freiwilliger Helfer, darunter Langzeitarbeitslose, ehemalige Soldaten, schwer erziehbare und auch straffällig gewordene Jugendliche, denen der Clanranald Trust of Scotland, als Träger dieses sozialen Projekts, den Weg zurück in ein normales Leben ermöglichen möchte, arbeiten auf dem Areal. Aber auch Urlauber können Zeit, Kraft und vielleicht auch eine kleine Spende investieren, um mit vielen Gleichgesinnten an der Vergangenheit, aber auch an der Zukunft mitzubauen.
So sind in den vergangenen 20 Jahren durch Konzerte, Spenden, den Verkauf von CD´s und Merchandiseartikeln sowie die Mitarbeit bei verschiedenen Filmprojekten, aus denen auch eine enge Freundschaft zwischen Charlie Allen und Russel Crowe herrührt, mehr als 2,3 Millionen Euro zusammengekommen, die den Erfolg des Projekts erst ermöglicht haben. Aus dem Film Robin Hood, in dem auch Mitglieder von Combat International (ebenfalls einem Projekt von Charlie Allen) mitwirkten, stammt eines der größten Exponate, ein originalgetreuer Nachbau eines mittelalterlichen Rammbocks. Wer während eines Schottlandurlaubs auf der Rundreise durch die Highlands unterwegs ist, der sollte sich Duncarron nicht entgehen lassen.
D.S.D.5

Delle 50–52
D-45468 Mülheim a. d. Ruhr

www.dsd5.de

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