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D.S.D.5 nimmt Sie mit in die Themenwelt rund um das Thema Natur

Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

allgegenwärtig, oft unterschätzt, aber immer noch der wichtigste Bestandteil unseres Lebens: die Natur. Unser Newsletter betrachtet dieses Mal die Natur aus anderen Blickwinkeln, um ein Stück weit an ihre vielfältige Schönheit zu erinnern. Sie ist der beste Ort zum Entschleunigen und bietet Körper, Seele und Geist einen natürlichen Ausgleich zu unserem multimedialen Zeitalter. Geben wir doch der Natur häufiger die Chance, unseren Alltag mit ihrer Lebendigkeit und Faszination zu bereichern.

Mit besten Grüßen – Ihr und Euer D.S.D.5 Team

 

Trend.Raum | Das finden wir toll

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ÜberNATÜRLICH – Baumwipfelpfade

Die Urlaubszeit steht vor der Tür und für viele geht es nun raus in die Natur.
Für Abwechslungen der besonderen Art bieten sogenannte Baumwipfel- oder Baumkronenpfade an verschiedenen Standorten in Deutschland die Möglichkeit, auch einmal einen Blick von oben auf das uns umgebende Grün zu werfen.

Die Internetseite baumwipfelpfad-baumkronenpfad.de listet mehr als zwanzig dieser Pfade in Deutschland und Österreich auf. Zwei davon möchten wir hier kurz vorstellen:

Besonders spektakulär ist der Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten in Brandenburg.
Das historische Areal der Beelitzer Heilstätten ist einer der meistfotografierten Orte Deutschlands – wir erinnern hier gerne an die „Lost Places
” aus unserem Newsletter 5/2015 – und Drehort vieler international bekannter Filme wie z.B. „Der Pianist”, „Operation Walküre” und „Hotel Adlon”.
Die Erschließung dieses Geländes durch einen 320 Meter langen Baumkronenpfad, mit der Überquerung einer mehrstöckigen Ruine in mehr als 20 Metern Höhe, auf deren Dach seit 70 Jahren ein Wald wächst, ist europaweit einzigartig. Mehrere Aussichtsplattformen und ein 40 Meter hoher Turm bieten spektakuläre Aus- und teilweise auch Einblicke.

           

Der Panarbora-Baumwipfelpfad in Waldbröl ist Herzstück eines Naturerlebnisparks der besonderen Art. Mit einer Lauflänge von 1635 Metern ist er außerdem der längste Baumwipfelpfad in Nordrhein-Westfalen und führt in einer Höhe von bis zu 23 Metern auf einem Rundkurs durch die verschiedenen Vegetationszonen. Eine berauschende Aussicht über das Bergische Land bietet die Plattform in 40 Meter Höhe – insbesondere im Herbst. Ab Juni 2016 bietet die Jugendherberge Waldbröl, als Betreiber des Pfades, für Gruppen und Familien die Möglichkeit, in Baumhäusern zu übernachten. Für uns ein ganz heißer Tipp.

Ein neuer Trend: Kräuterführungen

Was haben der Central Park in New York mit dem Ruhrgebiet sowie Karl dem Großen und Aachen zu tun?

Seit unserem Besuch in New York verfolgen wir das Geschehen dort mit anderen Augen, denn diese faszinierende Stadt überrascht uns immer wieder. Durch einen Zeitungsartikel sind wir auf den Botaniker Steve Brill aufmerksam geworden, der unter anderem Kräuterführungen im Central Park anbietet. Aber nicht nur die Augen sondern auch der Gaumen kommt dabei auf seine Kosten, denn es darf gesammelt und gegessen werden. Für 20$ kann man auf einer vierstündigen Tour die andere Seite des Central Parks kennenlernen. Es ist schon verrückt, was in einer Metropole wie New York alles möglich ist.

So lokal begrenzt die Verbreitung einiger Kräuter auch sein mag, so global ist anscheinend doch die Faszination, die sie auf Menschen ausüben. Auch hier im Ruhrgebiet kann man an Kräuterführungen teilnehmen und dabei feststellen, dass selbst an Orten, die uns im Alltag als unwirtlich erscheinen, eine Vielzahl von genießbaren Pflanzen wächst. Ursula Stratmann, Biologin und Kräuterexpertin, bietet interessierten Menschen die Möglichkeit, in der näheren Umgebung mit ihr auf Entdeckungsreise zu gehen. Als Autorin hat sie ihr Wissen in mehreren Büchern veröffentlicht.

Schon Karl der Große hatte eine Vorliebe für die Pflanzenwelt. Von ihm ist überliefert, dass er verfügte, auf all seinen Landgütern sollten rund neunzig Nutzpflanzen kultiviert werden, sei es zur Verwendung in der Küche oder zu medizinischen Zwecken. Nach diesem Vorbild ist im Jahr 2000 auf dem Gut Melaten in Aachen eine einzigartige Gartenanlage entstanden, die die Besucher in die Kräuterwelt des Mittelalters entführt.

Welcher Bodensee-Urlauber kennt sie nicht, die besonderen Gärten der Inseln Reichenau und Mainau oder die Schlossgärten Salem und Meersburg.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Gärten um den Bodensee zu erkunden – z.B. eine Reise durch die Epochen von der Steinzeit über die Antike bis in die Gegenwart oder aber man folgt den Spuren, die berühmte Gartenschöpfer wie Walahfrid Strabo, Napoleon III., Hermann Hesse, Otto Dix und Graf Lennart Bernadotte hinterlassen haben.
Im Mittelalter verfasste der Mönch Walahfrid Strabo (der Schielende genannt) das erste deutsche und bedeutende botanische Werk, den Hortulus, und verwendete darin seine Erfahrungen aus dem eigenen Kloster-Kräutergarten. Er beschrieb darin Heil- und Küchenkräuter und deren Wirkungen.

Wer mehr über Kräuter wissen will, sollte die Kartause Ittingen, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler in der Bodenseeregion, in der Schweiz besuchen. Im Jahr 1983 wurde das ehemalige Kartäuserkloster zu einem Kultur- und Seminarzentrum umfunktioniert. Nicht nur die Architektur ist interessant, auch die Vielzahl der verschiedenen Pflanzenwelten begeistert den interessierten Besucher.
Über die üblichen Gemüse- und Obstgärten mit alten Sorten findet man einen Rosengarten mit mehr als 250 meist historischen Rosensorten vor. Auf den Teekräuterbeeten wachsen außer verschiedenen Minzsorten weitere Tee- und Kräuterpflanzen – auch Rebberge und Hopfengärten sind dort angelegt worden.
Nach dem oben erwähnten Hortulus wurde die Gestaltung des Heilkräutergartens vorgenommen und man widmet sich nun der Kultivierung von seltenen Wald- und Wildpflanzen.
Es können Führungen und Besichtigungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten gebucht werden – mit und ohne Übernachtung. Außerdem bietet der Klosterladen einige „Schätze
”, die man für den eigenen Garten erwerben kann. Aber auch für den gestressten Gartenbesucher bietet das Thymianlabyrinth Erholung für die Seele.

PARKOMANIE
DIE GARTENLANDSCHAFTEN DES FÜRSTEN PÜCKLER

Die Bundeskunsthalle zeigt die Ausstellung über das Leben und Schaffen des genialen Fürsten.
Rund 250 Exponate aus ca. 30 Museen sind in Bonn noch bis zum 18. September 2016 zu sehen. Hermann von Pückler-Muskau hat in seinen Parks und Gärten zahlreiche, bis zum heutigen Tag für die Landschaftsarchitektur gültige, Planungsgedanken entwickelt. Diese grundlegenden Gestaltungs-
prinzipien wurden bei dem begehbaren Garten auf dem Dach der Bundeskunsthalle berücksichtigt und mit tausenden Pflanzen und knapp 70 Bäumen zum Leben erweckt.

„Ein Park muss wie eine Gemäldegalerie sein,
alle paar Schritte soll man ein neues Bild sehen.

Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785–1871)

Event.Raum | Unsere Inspirationsquellen

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Wunder der Natur – Gasometer Oberhausen

Welch eine Überraschung! Auch Pfingstmontag war die Warteschlange vor der Kasse des Gasometers schon um 10:30 Uhr sehr lang. Die Entscheidung, uns dennoch anzustellen, haben wir aber nicht bereut.
Allein durch den gigantischen Innenraum des Gasometers fühlt sich der Mensch schon ziemlich klein.
Aber noch viel drastischer fällt dies bei der Betrachtung der großformatigen Fotografien aus.
Die Detailaufnahmen, die einzigartige Schönheit und Komplexität der Schöpfung, die jeden kleinsten Winkel des Planeten erobert hat, sind beeindruckend.
Der Glaube an die Vollkommenheit des Menschen wird in dieser Ausstellung heftig erschüttert und lässt uns erkennen, wie unbedeutend und klein der Mensch auf Erden ist. 
Die 20 Meter große Erdkugel, die im riesigen 100 Meter hohen Luftraum schwebt, ist ein weiteres Highlight. Hier kann man einen Blick auf den Heimatplaneten werfen, in dessen Genuss sonst nur Astronauten kommen. Die Perspektive aus dem Panoramaaufzug hätte uns sicher gefallen, leider war hier die Schlange der Wartenden zu lang. Für den grandiosen Blick über das Ruhrgebiet sind wir zu Fuß die 117 Meter über die Außentreppe nach oben gestiegen. Und allein dafür lohnt sich der Besuch des Gasometers in Oberhausen.

Panometer Leipzig – Great Barrier Reef

Das Gasometer in Oberhausen ist für Sie zu weit? Dann bietet sich das Panometer in Leipzig als Alternative an. Hier gibt es die Welt nicht von oben, sondern von unten zu sehen. Im denkmal-
geschützten ehemaligen Gasspeicher wird das weltgrößte 360°-Panorama des Great Barrier Reefs präsentiert. Die Natur unter Wasser fesselt die Besucher durch unterschiedliche Farbigkeiten und verzaubert mit wechselnden Lichteffekten und einer eigens für dieses Projekt erstellten Musik.

Initiator dieser Inszenierung ist der Künstler Yadegar Asisi, der hier tausende Einzelfotos zu einem faszinierenden, 32 Meter hohen Riesenbild kombiniert hat.
 
Die Ausstellung läuft noch bis Januar 2017.

NaturGut Ophoven – Natur findet Stadt

Ein Umweltzentrum mitten in der Stadt: Das „NaturGut Ophoven in Leverkusen-Opladen bietet einen 60.000 Quadratmeter großen Natur-Erlebnispark. Auf dem Gelände, rund um die Fundamente einer ehemaligen Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, befinden sich Modellgärten, Amphitheater und Heckenlabyrinthe.

Spielelandschaften, Aromawege und Solarkunstwerke ergänzen die Abenteuerlandschaft, in der man Flora und Fauna hautnah erleben und im Wortsinne begreifen kann. Der bundesweit modellhafte Naturerlebnispfad verzichtet auf langatmige Beschreibungen und weckt stattdessen mit Symbolen die Aufmerksamkeit der Besucher.

Hier darf jeder mit allen Sinnen Natur genießen, verstehen und schützen lernen.
Und bei schlechtem Wetter? Die ganzjährig geöffnete Ausstellung „EnergieStadt” im alten Gutshof garantiert Erwachsenen und vor allem Kindern eine Menge Spaß und Spiel. Wer möchte nicht mit Ameisen kuscheln, mit Bäumen telefonieren oder wie ein Vogel fliegen können?

Denk.Raum | Das lesen wir bald

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Magisches Wasser

Die heilenden Sole-Quellen im Gebiet zwischen Bad Oeynhausen und Löhne haben die französischen Landschaftsarchitekten Henri Bava und Olivier Philippe zur Gestaltung des „Aqua Magica” Parks inspiriert. Auf etwa 20 Hektar bietet sich hier ein ausgezeichnetes Naherholungsgebiet, das durch faszinierende Wassergärten, brodelnde Krater und meterhohe Wassersäulen auch für einen Familienausflug ideal ist.

Im Spätsommer (25.–28. August 2016) werden die „Poetischen Quellen” zum literarischen Treffpunkt in Ostwestfalen-Lippe. Vor dem Hintergrund der schönen Parklandschaft hat man hier Gelegenheit, eine Vielzahl neuer deutscher und internationaler Autorinnen und Autoren bei Lesungen und Signierstunden zu entdecken und dabei interessante Bücher und Themen kennenzulernen.

Frei.Raum | Unsere Lieblingsplätze

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Hilldegarden – Bunker wird Stadtgarten

37,29 Meter hoch ragt der ehemalige Flakturm im Stadtteil St. Pauli in die Höhe. Wenn es nach den Initiatoren des Bauvorhabens „Hilldegarden” geht, soll das graue Beton-Monstrum noch 20,85 Meter an Aufbauhöhe dazugewinnen, als spektakuläres Stadtgarten-Projekt in Hamburg. Das denkmalgeschützte Gebäude soll durch einen fünfgeschossigen Aufbau erweitert werden. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand werden rund 8.000 m² öffentlich zugängliche Flächen für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung stehen: ein Dachpark sowie begrünte Kragen- und Wegflächen mit einer Größe von etwa 4.200 m². Eine begrünte Rampe von ca. 2.000 m², das begehbare Bunkerdach von 1.500 m², sowie mehrere innenliegende Stadtteilflächen von je 25–100 m². Wenn der angestrebte Baubeginn im Herbst 2016 wirklich stattfindet, könnte nach 18 Monaten Bauzeit, also im Jahr 2018, der Stadtgarten auf dem Bunker fertig sein.

Kreativ.Raum | Was bei uns passiert

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Darf ich mich vorstellen: Jasmin Grube, Technische Produktdesignerin

Seit dem 01.03.2016 bin ich bei D.S.D.5, bin am 07.12.1989 geboren und lebe in Bottrop.

Mein Steckenpferd: Zeichnen, lesen, Filme schauen, Kino, Freunde, Bars, Tiere
Mein Markenzeichen: Meine Tattoos und Piercings
Mein Lieblingszitat: „Als Kind ist jeder ein Künstler, die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
” – Pablo Picasso
Mein Motto: Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu
Wie ich bin: Sprachlich ruhig, mitfühlend, handwerklich und künstlerisch begabt, zappelig, humorvoll
Was mich glücklich macht: Meine Familie, meine zwei Katzen, meine Bartagame, meine Freunde und mein Partner
Ich kann nicht leben ohne: Meine Familie
Was mich antreibt: Der Gedanke, mit beiden Beinen im Leben zu stehen und von anderen unabhängig zu sein
Mein Leben bei D.S.D.5: Ich bin die rechte Hand von Jedermann. Mir gefällt es super hier – ich bin von Anfang an sehr nett von allen aufgenommen worden. Kollegiales Team, super Arbeitsklima und spannende Aufgaben
Was ich immer machen wollte: Eine Weltreise
Was ich mir wünsche: Mehr Respekt gegenüber Mensch und Tier
D.S.D.5

Delle 50–52
D-45468 Mülheim a. d. Ruhr

www.dsd5.de

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© Titelbild: iStock/Thinkstock



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