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D.S.D.5 nimmt Sie mit in die Themenwelt rund um kreative Markenerlebniswelten

Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

mit diesem Newsletter wollen wir zum Jahresabschluss ein paar Impressionen aus Berlin vorstellen.
Das Team von D.S.D.5 besuchte Mitte November für drei Tage die Bundeshauptstadt, und möchte ihnen und euch ein paar Inspirationen und Anregungen für die nächste Reise nach Berlin mit an die Hand geben.

Wir hoffen, dass unsere Newsletter Euch auch weiterhin Abwechslung und Freude bereiten werden. Rückmeldungen, Anregungen und (Geheim)-Tipps für nachfolgende Ausgaben sind immer willkommen.

Mit weihnachtlichen Grüßen
und den besten Wünschen für 2018.
Ihr und Euer D.S.D.5 Team

 

Frei.Raum | Unsere Lieblingsplätze

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Der Himmel über Berlin: Reichstagführung mit Kuppelbegehung

Wer sich schon immer mal einen Über-Blick über Berlin verschaffen wollte, ist bei der audioguide-geführten Besichtigung der Reichstagkuppel perfekt aufgehoben.
 
Die Stimme im Kopfhörer benennt und erklärt sämtliche Gebäude rund um den Reichstag und man wird mit einer verblüffenden Perfektion über die spiralförmige Rampe nach oben in die Spitze der Kuppel geführt. Im Anschluss bietet die Dachterrasse des Reichstags noch die Möglichkeit, die Aus-Blicke über die Hauptstadt entsprechend zu genießen und zu vertiefen.

Der Ausblick ist Trumpf – die Bar im Motel One „Upper West”

Berlin von oben lässt sich vortrefflich in der cineastischen Atmosphäre der One Bar genießen. Auf Augenhöhe schaut man zum Shopping-Center Bikini und zur Monkey Bar im Hotel 25h – letztere konnten wir leider nicht testen. Aber wir haben es nicht bereut, als Alternative unsere Hotelbar im 10. Stock des Motel One zu nutzen.
 
Bodentiefe Fenster und eine traumhafte Dachterrasse erlauben einen grandiosen Ausblick auf markante und historische Orte wie die Gedächtniskirche, den Tiergarten oder die Siegessäule. Gestalterisch werden die „Goldenen Zeiten
” des Filmes aufgegriffen. Requisiten der Babelsberger Filmstudios und Filmklassiker auf der Leinwand laden zum Schwelgen in alten Zeiten ein – gerne begleitet von einem der zahlreichen Gin Tonics, die das Personal fachkundig empfehlen kann. Egal, ob man morgens die Dynamik der Stadt fühlen oder abends die illuminierte Skyline erleben möchte – die One Bar ist einen Besuch wert.

Denk.Raum | Wo wir gern nach Büchern stöbern

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Die ganze Welt der Kultur auf über fünf Etagen

Seit 1997 lädt das KulturKaufhaus Dussmann in der Friedrichstraße und Dorotheenstraße im Bezirk Berlin Mitte zum Schmökern, Entspannen und Inspirieren ein.
 
Auf einer Verkaufsfläche von über 7.300 m² auf über fünf Etagen und in sieben verschiedenen Abteilungen findet der Besucher hier Bücher einschließlich Hörbücher, CDs, DVDs, Geschenke, diverse Büromaterialien und noch vieles mehr. Bereits im Eingangsbereich erwartet den Besucher ein Highlight, und zwar eine originale Sphinx der Königin Hatschepsut (1475 v. Chr.) – eine Dauerleihgabe des Ägyptischen Museums Berlin. Die beiden unteren Ladenflächen sind großzügig gestaltet mit einem nach oben offenen Mittelgang. Hier fällt über ein pyramidenförmiges Glasdach das Tageslicht ein. 

Ein weiterer optischer Höhepunkt ist der Vertikale Garten. Vom gemütlichen Café im Untergeschoss gewinnt man einen tollen Blick auf diesen Garten. Er befindet sich an einer senkrechten Wand, neben den Rolltreppen, und wurde im Jahr 2012 durch den französischen Botaniker Patrick Blanc neu gestaltet. Die begrünte und berieselte Tropenlandschaft ist 270 m² groß, besteht aus über 6.600 Pflanzen und wird vom Künstler als „lebende Wand
” bezeichnet. Abschließend muss man sagen, dass sich ein Besuch des KulturKaufhauses Dussmann in jedem Fall lohnt, und das nicht nur für Leseratten.
 

Trend.Raum | Das finden wir toll

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Die Geschichte eines jüdischen Kaufhauses

Das markante Gebäude in der Torfstraße in Berlin hat eine wechselhafte Geschichte. 1928/29 ließ der jüdische Kaufmann Hermann Golluber das Gebäude als Kaufhaus errichten.
 
In dieser Zeit (ab 1900) entstanden in Berlin zahlreiche Kaufhäuser. Mit der Industrialisierung wuchs der Wohlstand des Bürgertums. Das Einkaufen war nicht mehr nur Bedarfsdeckung, sondern wurde zum Einkaufserlebnis. 1904 entstand das Kaufhaus Jandorf an der Brunnenstraße, 1909 eröffnete die Friedrichstraßenpassage und an der Rosenthaler Straße entstand 1903 das Kaufhaus Wertheim, dessen Name vielen sicherlich noch bekannt ist. Nur einige der vielen Kaufhäuser haben die Zeit überstanden. Das Kaufhaus in der Torfstraße ist eines davon. Es wurde als erstes Kreditkaufhaus gegründet. Hier konnten Kunden gegen Teilzahlung einkaufen. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten mussten die beiden jüdischen Besitzer fliehen und das Gebäude wurde von der NSDAP übernommen.

Nach dem Krieg übernahm die SED das Gebäude und der erste DDR Präsident Wilhelm Pieck hatte hier sein Arbeitszimmer. 1959 wurde das ehemalige Kaufhaus der Sitz des Instituts für Marxismus-Leninismus. Die Akten der KPD, die dort lagerten, wurden nach der Wende von der PDS übernommen. In den Jahren 1995 bis 2007 stand das Gebäude leer bis es 2007 von einer deutsch-britischen Investorengruppe erworben wurde und das Berliner Architekturbüro JSK die denkmalgerechte Sanierung plante.

Nur 3 Jahre später eröffnete das Soho House Berlin – ein für Mitglieder exklusives Hotel. Seit einiger Zeit dürfen auch Nichtmitglieder zumindest die beiden Restaurants im Foyer besuchen. Im Erdgeschoss des Hotels „Soho-House
” befindet sich seit 2015 ein neues Shopkonzept: The Store. Dieser Store soll Einkaufen, Kunst, Essen und Arbeiten verbinden. Alles im Geschäft ist verkäuflich, hochwertige Mode, Accessoires, Haushaltswaren und Möbel. Im Café wird dabei nicht nur getrunken oder gegessen, hier sitzen den ganzen Tag über Menschen mit ihren Laptops und arbeiten.
 

Event.Raum | Unsere Inspirationsquellen

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Museumsinsel Berlin

Das ZDF begleitet das Projekt „Masterplan Museumsinsel” als Medienpartner und stellt in der Mediathek interessante Dokumentationen bereit. Grund genug für uns, im Zuge unserer Studienreise, selbst einmal einen Einblick zu nehmen. Die Zeit reichte dabei leider nur für einen Rundgang durch das Neue Museum und durch einen kleinen Teil des Pergamonmuseums.

Im Neuen Museum beindruckt die Hülle, also das im 2. Weltkrieg zerbombte und in den darauffolgenden Jahren fast vergessene, nun aber durch Sir David Chipperfield behutsam wieder aufgebaute Gebäude, ebenso sehr wie die weltberühmten Exponate. Dabei ist die Büste der Nofretete sicherlich DER Publikumsmagnet.

Vom Pergamonmuseum kann zur Zeit wegen der umfangreichen Umbauten nur ein geringer Teil besichtigt werden. Einen ersten Eindruck dessen, was dort hinter dem Bauzaun entsteht, kann man bei einem virtuellen Rundgang bereits jetzt bekommen. Dazu hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz auf der Plattform Vimeo diverse Videos bereitgestellt.

Wir werden in jedem Fall das, was auf der Museumsinsel, aber auch gleich nebenan mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses und des Humboldt Forum entsteht, mit Interesse weiter verfolgen. Denn hin und wieder führen uns unsere Projekte immer mal wieder nach Berlin.

 

D.S.D.5 in Berlin

Unsere Studienreise nach Berlin haben wir auch filmerisch begleitet. Kommen Sie mit und gewinnen Sie einen kleinen Einblick in das, was wir in Berlin gesehen haben.

Plan.Raum | Das schauen wir uns nächstes Mal an

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Siegessäule

Ein Denkmal, welches nicht so direkt fußläufig auf dem Weg liegt, ist die Siegessäule. Etwa 20 Minuten zu Fuß vom Brandenburger Tor entfernt, wurde die Säule von den Nationalsozialisten 1938/39 in den Tiergarten hin verlegt. Ursprünglich stand die Säule vor dem Reichstag und erinnert an die 3 Kriege 1864 gegen Dänemark, 1866 gegen Österreich und 1870/71 gegen Frankreich. Was uns aber eigentlich am meisten interessiert hätte, wäre der Ausblick von der Aussichtsplattform. Die 285 Stufen der steilen Wendeltreppe hätten uns nicht abgeschreckt.
 

Berliner Unterwelt

Eine weitere Aktion, die wir gerne unternommen hätten, wäre eine Führung in die Berliner Unterwelten. Ob alte Schutzräume aus dem 2. Weltkrieg, AEG Versuchstunnel, Bunkeranlage aus dem Kalten Krieg oder eine Führung im Alten Wasserwerk Friedrichshagen – die Energie und der Einfallsreichtum des Menschen ist hier faszinierend und auch zum Teil verstörend.
Der Verein Berliner Unterwelten e.V. hat sich der Dokumentierung und Erforschung der geschichtlichen Zusammenhänge der Berliner Unterwelten angenommen. Der Verein ist ein Zusammenschluss von Akademikern jeglicher Fachrichtungen und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die ihre Fähigkeiten hier einbringen.

 

Berliner Stadtschloss / Humboldt-Box

Der Grundstein wurde von Kurfürst Friedrich II. 1443 gelegt. Nach diversen Umbauten wurde im 16. Jahrhundert aus der spätmittelalterlichen Anlage ein Renaissancebau. Nach dem Dreißigjährigen Krieg baute der Kurfürst Friedrich Wilhelm II. das verfallene Schloss wieder auf. Das im 2. Weltkrieg teilweise zerstörte Schloss wurde 1950 von der DDR gesprengt. Seit März 2013 wird das Berliner Schloss als Neubau unter dem Namen Humboldt Forum errichtet. Über das Projekt und die Geschichte des Bauwerks informiert seit 2011 die temporäre Humboldt-Box. Hier werden Filme, Modelle und Steinmetzkunst aus der Schlosswerkstatt gezeigt.

 

Kreativ.Raum | Das wünschen wir Ihnen

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Danke!

Das Team von D.S.D.5 bedankt sich herzlich für ein gutes Miteinander, für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest,
viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.

 
D.S.D.5

Delle 50–52
D-45468 Mülheim a. d. Ruhr

www.dsd5.de

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© Titelbild: Thinkstock/iStock (1)



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