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D.S.D.5 nimmt Sie mit in die Themenwelt rund um kreative Markenerlebniswelten


Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

das diesjährige Weihnachtsfest nähert sich mit großen Schritten und wir möchten Euch mit diesem Newsletter eine kleine, kulinarische Inspiration für die Winter- und Weihnachtszeit mit auf den Weg geben. Die Rezepte sind gedacht als Anregung und zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest.
Die fertigen Ergebnisse eignen sich zum Verschenken oder auch gerne zur Selbstbelohnung.

Wir hoffen, dass unsere Newsletter Euch auch weiterhin Abwechslung und Freude bereiten werden und freuen uns schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr 2017.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen und den besten Wünschen für das neue Jahr.

Ihr und Euer D.S.D.5 Team

 

Genuss.Raum | Kulinarische Tipps für die Winter- und Weihnachtszeit

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Heiligabend mit der ganzen Familie?

Seitdem unsere beiden Kinder auf der Welt sind, haben wir uns für ein anderes Modell entschieden.
Wir feiern bei uns zu Hause. Und das nicht mit Oma, Opa, Tanten und Onkel, sondern mit Freunden!

Hier kommt dann so einiges zusammen. 15 –18 Personen können es schon werden. Auf ein Weihnachtsmenü mit mehreren Gängen wollten wir aber nicht verzichten. Mit einer guten Vorplanung und der richtigen Auswahl des Gerichts ist es aber gut zu bewerkstelligen. Alles muss gut vorzubereiten sein, am besten schon einiges am Vortag und nichts sollte „à la minute” fertig sein. Auch sollte die Ausnutzung  des Ofens und der Herdplatten gut durchdacht sein.

Unser Weihnachtsmenü von 2014 wurde mit Unterstützung soweit vorbereitet, dass sogar noch der Kindergottesdienst um 16 Uhr besucht werden konnte. Am Tag vor Heiligabend wurden der Salat und die Suppe schon komplett vorbereitet und soweit wie möglich alles geschnibbelt. So musste am eigentlichen Tag „nur” das Filet in den Ofen, die Serviettenknödel gewickelt und das Gemüse gekocht werden.

Zur Einstimmung des Abends wird traditionell von einer Freundin ein „Amuse-Gueule” mitgebracht.
Und zwischen den Gängen darf natürlich ein Weihnachtsständchen der Kinder nicht fehlen.
So, oder so ähnlich haben wir schon viele Heiligabende zusammen gefeiert. Für dieses Jahr wird noch ein wenig am Menü gefeilt, aber auch da werden wir schon etwas Tolles finden.

Diese beiden Rezepte sind ein Genuss …

… und zum Nachkochen unbedingt empfohlen.

Feldsalat auf Kartoffelsoße mit Forellenfilets

Zutaten für 12 Personen

Für den Salat
800 g Feldsalat
1,2 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
750 ml Gemüsebrühe

Für das Dressing
2–4 TL mittel scharfer Senf
8–10 EL Weißweinessig
2–4 TL flüssiger Honig
12 EL Rapsöl

Und dazu
12 geräucherte Forellenfilets (à ca. 65 g)
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
Zitronenzesten und Dill
 
Feldsalat verlesen und putzen, waschen und trocken schleudern. Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. In der Brühe aufkochen und ca. 10 Minuten kochen. Etwa die Hälfte der Kartoffeln herausnehmen, die übrigen in der Brühe pürieren. Kartoffelwürfel wieder zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Salatdressing Senf, Essig, Honig und Öl glatt verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Forellenfilets leicht schräg in Streifen schneiden. Feldsalat mit dem Salatdressing mischen.
Kartoffelsoße auf 6 Teller verteilen, Salat und Forellenstücke darauf anrichten. Nach Belieben mit Zitronenzesten und Dill garnieren.

Schwarzwurzel-Cremesuppe mit Petersilienöl

Zutaten für 15 Personen

Für die Suppe
4500 g Schwarzwurzel (frisch)
26 ¼ EL Essig
7 ½ Schalotten
7 ½ EL Butter
750 g Schlagsahne
1125 ml Milch
2250 ml Gemüsefond
Salz
Pfeffer (frisch gemahlen)
Muskat
 
Für das Petersilienöl

3 ¾ Bund Petersilie
30 EL Sonnenblumenöl
7 ½ EL Pinienkerne
 
Für die Suppe:
Schwarzwurzel schälen, abspülen, in Stücke schneiden und sofort in Essigwasser legen, sonst werden sie braun (mit Einweghandschuhen arbeiten). Schalotten schälen und fein würfeln. Butter erhitzen. Schwarzwurzeln und Schalotten darin anbraten. Sahne, Milch und Fond dazugießen und 10–15 Minuten kochen lassen.
 
Für das Petersilienöl:
Petersilie abspülen und gut trocknen. Abgezupfte Blätter und Öl pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, grob hacken. 4 EL der Schwarzwurzelstücke als Einlage herausnehmen. Rest in der Flüssigkeit fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ist die Suppe zu dickflüssig, etwas Fond zugießen. Suppe und Einlage anrichten, mit Pinienkernen bestreuen und das Öl darüber träufeln.

Weihnachten kulinarisch betrachtet …

Was macht aus einem Keks ein Weihnachtsplätzchen? Wodurch wird ein Rotwein zu einem Glühwein? Es sind die Gewürze, die für diese Jahreszeit so typisch sind und den Speisen und Getränken diese besondere weihnachtliche oder auch winterliche Note geben. Zimt und Nelken, Anis, Ingwer und Piment, aber auch Kardamom und Vanille, diese Gewürze fanden bereits im Mittelalter den Weg über die alten Handelsrouten in den Norden Europas, waren aber durch die immensen Transportkosten teuer und daher als Luxusgüter begehrt. Auf dem Weg vom Orient über das Mittelmeer nach Venedig und dem anschließenden Transport über die Alpen bis nach Nürnberg, der „Gewürzhauptstadt” Deutschlands, konnte der Wert der Ware um das Hundertfache steigen.

Nicht nur der exotische Geschmack, auch die heilsame Wirkung der Gewürze waren und sind auch heute noch ein Grund für ihre Verwendung. Sicherlich hat man in der Vergangenheit die kostbarsten Gewürze für besondere Anlässe benutzt, von denen einer das Weihnachtsfest war. Und so haben sich in vielen Familien traditionelle Rezepte für dieses Fest erhalten. Vielfach kann man schon anhand der Zutaten erkennen, dass es sich um ein Gebäck, Getränk oder Gericht für die dunkle Jahreszeit handelt. Oder würden Sie ihren Gästen „versoffene Jungfern” an einem heißen Sommerabend als Erfrischung servieren?

Hicks – „versoffene Jungfern”


Für die Rotweinreduktion
½ l kräftiger Rotwein
½ Zimtstange
abgeriebene Schale von ½ Zitrone
3 TL Zucker
1 Prise Nelkenpulver
etwas Zitronensaft
 
Für den Teig

150 g Zucker
3 Eier
150 g Mehl
3 EL heißes Wasser
2 TL Backpulver
½ Päckchen Vanillezucker
eingeriebene Schale von ½ Zitrone

Außerdem
Schmalz zum Ausbacken
Puderzucker
 
Den Rotwein mit der Zimtstange und der Zitronenschale etwa 20 Minuten reduzieren, mit Zucker, Nelkenpulver und Zitronensaft abschmecken.

Für den Teig Zucker und Eier schaumig rühren, abwechselnd das Mehl und das Wasser sowie die übrigen Zutaten hinzugeben und gut durchrühren.

Mit einem Löffel kleine Teigklößchen abstechen, in Schmalz schwimmend ausbacken und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Teigklößchen portionsweise auf einen tiefen Teller geben. Mit dem Rotwein übergießen, etwas Puderzucker darüber streuen und genießen.

Klassisches für den Plätzchenteller

Auch bei uns gibt es Rezepte, die jedes Jahr zu Weihnachten wieder hervorgeholt werden und unsere Keksdosen und Plätzchenteller füllen. Diese zwei gehören zu unseren Lieblings-Plätzchenrezepten:

Einfach und lecker – Spritzgebäck


250 g Butter oder Margarine
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
5 Eigelb
Rum-Aroma
400 g Mehl
125 g gemahlene Mandeln
 
Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Butter, Zucker und Vanillin-Zucker schaumig rühren. Nach und nach die 5 Eigelb und das Rum-Aroma hinzufügen – Eigelb immer erst verrühren, bevor das nächste Ei dazu kommt. Zum Schluss das Mehl und die gemahlenen Mandeln unterrühren. Den Teig in die Teigspritze füllen und auf Backtrennpapier die Formen spritzen. Dann ab in den Backofen. Das Spritzgebäck auf mittlerer Schiene 10–12 Minuten backen, herausholen, abkühlen lassen und zum Kaffee, Tee oder Kakao verzehren.

Und was passiert mit dem Eiklar? Wir backen Kokosmakronen!

(alternativ Haselnussmakronen)

5 Eiklar
250 g Zucker
200 g Kokosraspel (alternativ gemahlene Haselnüsse)
1 Päckchen Backoblaten (ca. 40 mm ø)
 
Den Backofen auf 150–175 °C vorheizen. Das Eiweiß steif schlagen und anschließend den Zucker unterheben. Eventuell einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben (wegen der Festigkeit des Eischnees).
Als nächstes die Kokosraspeln oder alternativ die gemahlenen Haselnüsse unterheben. Die Backoblaten mit einem Messer halbieren und die glatte Seite der Oblaten auf das Backtrennpapier legen. Mit einem Teelöffel einen kleinen Klecks der Masse auf die Oblaten geben. Achtung: Beim Backen verläuft die Masse, deshalb genügend Abstand zwischen den Klecksen lassen.
Die Makronen auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten backen bzw. trocknen, so lange bis die Mitte der Makronen noch leicht feucht ist. Herausnehmen, abkühlen und mmmmmmhhhhh …

Der Klassiker während Ankes „winterlicher” Studentenzeit: Sauerkirsch-Glühwein mit Nuss


1 Flasche Sauerkirschwein
½ Glas Sauerkirschen
ein paar Haselnusskerne
Sahne und Zimt zur Dekoration
 
Den Sauerkirschwein erhitzen und die Sauerkirschen hinzufügen. Den heißen Wein mit Kirschen und einigen Haselnusskernen in einen Becher füllen. Darauf kommt als Abschluss ein großes Sahnehäubchen, mit Zimt dekoriert.

Einen wirklich guten Sauerkirschwein bietet die Firma Dalbeck an – die Bezugsquellen findet man auf deren Website.

Die alkoholfreie Variante: Teepunsch mit Orange


½ l schwarzer Tee
¼ l Orangensaft
1 Orange
Saft von 1 Zitrone
2 Stangen Zimt
ein paar Nelken
evtl. Honig
Sahne und Zimt zur Dekoration
 
Den schwarzen Tee vorbereiten – als Sorten eignen sich Assam, Ceylon oder eine ostfriesische Mischung. Den Tee nur 3–5 Minuten ziehen lassen, sonst wird der Punsch zu bitter. Dazu den Orangensaft geben und erhitzen. Eine in Scheiben geschnittene Orange, den Zitronensaft, die Zimtstangen sowie Nelken für den winterlich-weihnachtlichen Geschmack dazugeben. Bei Bedarf mit Honig abschmecken.

Den Punsch in Gläser gießen, auch hier kann mit Sahne und Zimt dekoriert werden. Und wenn doch ein kleiner „Schuss” gewünscht ist: Orangenlikör passt perfekt.

Saftiger veganer Winter-Apfelkuchen

Vegan versteht sich hier als Möglichkeit und nicht als Dogma. Wer anderen oder sich selbst eine vor- oder nach-weihnachtliche Freude bereiten möchte, ist mit diesem Kuchenrezept gut beraten. Schnell, einfach und lecker! Was will man mehr!

100 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
400 g Dinkelmehl
2 TL Weinstein und 1 TL Natron
250 ml Sojareisdrink (oder Sojamilch)
120 ml Sonnenblumen-Öl
5–6 mittelgroße säuerliche Äpfel
1 Päckchen Marzipan-Rohmasse
50 g gehackte Mandeln oder Walnüsse
4 TL Ahornsirup
 
Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Zucker, Vanillezucker, Salz, Mehl, Weinstein und Natron in eine große Schüssel geben und vermischen. Sojamilch und Öl hinzugeben und kräftig rühren, sodass ein glatter fester, leicht zäher Teig entsteht. Äpfel schälen, vierteln und Gehäuse entfernen. Geviertelte Äpfel zu zwei Dritteln einschneiden, sodass der Eindruck von „geschnittenen Scheiben“ entsteht. Kuchenbackform (rechteckige Form mit den ca. Maßen 25 x 30 x 5 cm) mit Backpapier auslegen, den Teig hineingeben und breit streichen. Die geschnittenen Apfelstücke locker auf dem Teig verteilen und kräftig in den Kuchenteig drücken, sodass sie fast auf dem Boden der Form liegen.
In die verbleibenden Teig-Zwischenräume Stückchen der Marzipan-Rohmasse eindrücken.
Mandel-Ahornsirup-Masse auf den Kuchenteig streichen. Kuchen in den Ofen schieben und für
ca. 35–40 Minuten backen, bis der Kuchen leicht gebräunt ist und die Stäbchenprobe glückt.

Rudolph Muffins – zum Anbeißen


150 g Mehl 
125 g Butter (weich) 
125 g Zucker 
2 Eier 
100 g gemahlene Mandeln 
125 ml Eierlikör 
100 ml Milch 
½ Päckchen Backpulver 
1 Prise Salz 
1 Päckchen Vanille-Zucker 
 
Für die Rudolph-Dekoration
Ca. 150 g Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch) 
24 kleine Brezeln für die Geweihe
24 weiße Schokolinsen für die Augen 
12 Eierplätzchen für die Mäuler 
12 rote Smarties für die Nasen
 
Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
In einer großen Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, dem Vanille-Zucker und den gemahlenen Mandeln gut mischen. 

In einem Messbecher die Milch mit den Eiern und dem Eierlikör schaumig schlagen. Nun abwechselnd die Mehlmischung und die Milchmischung unter die Buttermasse heben und alles gut verrühren. Den Teig dann ca. 5 Minuten weiter schlagen. Dadurch werden die fertigen Muffins schön locker und fluffig. 

Den Teig in die Papierförmchen füllen und die Muffins im Backofen für ca. 20 Minuten backen. Die fertigen Muffins gut auskühlen lassen.

Die Rudolph-Dekoration
Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Die Muffins kopfüber in die geschmolzene Schokolade tauchen und die überschüssige Schokolade abtropfen lassen. Dann die Eierplätzchen zuerst auf die unteren Abschnitte der Muffins andrücken. Im Anschluss die Brezeln links und rechts oberhalb der Eierplätzchen andrücken. Die weißen Schokolinsen auf der einen Hälfte mit Schokolade einpinseln und zwischen den Brezeln und Eierplätzchen platzieren. Die roten Smarties ebenfalls mit Schokolade einpinseln und auf den Eierplätzchen platzieren. Zum Schluss mit einem Holzspieß in die flüssige Schokolade tauchen und jeweils einen Punkt auf die weißen Schokolinsen malen.
Die Rudolph-Muffins dann gut trocknen lassen, damit die Schokolade schön fest wird und alle Teile gut zusammen hält. Falls das zu lange dauern sollte, einfach die Muffins in den Kühlschrank stellen.
 
Wer jetzt Lust zum Backen bekommen hat oder immer mal ausgefallene Rezepte sucht, ist bei
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etwas dabei.
D.S.D.5

Delle 50–52
D-45468 Mülheim a. d. Ruhr

www.dsd5.de

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© Titelbild: iStock/Thinkstock (1)



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