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D.S.D.5 nimmt Sie mit in die Themenwelt rund um kreative Markenerlebniswelten

Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

wir nähern uns dem diesjährigen Weihnachtsfest und versuchen mit dem letzten Newsletter in diesem Jahr Euch ein wenig regionales, als auch überregionales näher zu bringen. Unter anderem fanden wir den „Siebten Himmel“ in Köln, machten uns ein Bild vom „Stand der Dinge“ in Mülheim, ließen uns von Reinhold Messner in den Berg führen und entdeckten die „Kulturlinie 107“ von der Straßenbahn aus.

Wir hoffen, dass unsere Newsletter Euch ein bisschen Abwechslung in den Alltag gebracht haben, vielleicht sogar zu Quellen der Inspiration wurden und freuen uns schon auf eine Fortsetzung im neuen Jahr 2015.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen
und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr.
Ihr und Euer D.S.D.5 Team

 

Trend.Raum | Das finden wir toll

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Messner Mountain Museum Corones

Eines der spektakulärsten Bauprojekte des Alpenraums entsteht derzeit in Südtirol auf dem Gipfel des Kronplatz. Auf 2.275 Metern Höhe werden Besucher bald in eine unterirdische Museumswelt eintreten, hinter der zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten stehen.
 
In der architektonischen Umsetzung dieser anspruchsvollen Bauaufgabe lässt sich die typische Handschrift der weltbekannten Architektin Zaha Hadid ablesen. Eine organische Formensprache, in der sich nichts zu wiederholen scheint. Alles ist scheinbar in Bewegung.
Inhaltlich soll es im MMM Corones um die großen Wände der Berge, um die Königsdisziplin des Alpinismus gehen. Der Fels und das Leben der Bergsteiger werden hier im Mittelpunkt stehen. Reinhold Messner möchte mit dem Bauwerk die Museumskette aus insgesamt sechs Häusern krönen, die er in seiner Heimat geschaffen hat. Für eine einzigartige Naturkulisse ist ebenfalls gesorgt: von den Zillertaler Alpen über den Ortler bis zu den Dolomiten reicht hier das üppige Bergpanorama.
Die Bauphase hat im Sommer 2013 begonnen. Die Eröffnung des Museums ist für den Sommer 2015 geplant. Wir sind gespannt!

Buch- und Design-Shop „Siebter Himmel“, Köln

Den „Siebten Himmel“ gibt’s wirklich – in Köln besser gesagt im „Belgischen Viertel“ in der Brüsseler Straße  67. Dort präsentiert der Buch- und Design-Shop außergewöhnliche Lesewelten, die sich durch die persönlichen Empfehlungen der Buchhändlerinnen auszeichnen.

Der Schwerpunkt liegt auf hochwertigen Design- und Kunstbüchern, der Literatur sowie dem Kinderbuch mit einem eigenen Raum für die Kleinen, in dem es neben Büchern auch das passende Spielzeug zu kaufen gibt. Zusätzlich hält die Designwelt aktuelle Trends aus den Bereichen Mode, Dekoration, Wohnen und Spielzeug bereit. Verblüffende Inszenierungen präsentieren sich in den sieben Erlebnisräumen des Ladens mit Schönem zum Verschenken und zum Selberbehalten, inklusive ausgewählter Papeterie mit Grußkarten, Geschenkpapieren und Blankbooks.
Ein besonderes Highlight wird mit dem finnischen Mode-Label Marimekko angeboten: Mode und Accessoires wie Taschen, Schals und Schmuck erhalten Sie in Köln exklusiv im „Siebten Himmel“.

Folkwang Universität der Künste und Hotelneubau auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen

Es ist jetzt fast dreizehn Jahre her, seit dem das Welterbekomitee der UNESCO den Industriekomplex Zeche und Kokerei Zollverein in Essen zur Welterbestätte erklärt hat.
Die Zeche und Kokerei Zollverein wurde als
„ein repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa“ gewürdigt. Von außergewöhnlichem Wert sei die „vom Bauhausstil beeinflusste Architektur des Industriekomplexes, die über Jahrzehnte für den modernen Industriebau beispielgebend war“.

Neben den alten Schachtanlagen 1/2/8 soll im Zuge der Weiterentwicklung des ehemaligen Zechenareals auf einer Fläche von ca. 13.500 Quadratmetern der Neubau der Folkwang Universität der Künste und ein Hotel mit einer Kapazität von mindestens 130 Betten entstehen. In das Projekt werden bis Ende 2017 durch die Essener Welterbe Entwicklungsgesellschaft rund 50 Millionen Euro investiert.
Die Baumaßnahmen für den Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität starten im Juli 2015. Die Fertigstellung ist für Sommer 2017 geplant. Bereits jetzt werden die benachbarten Räumlichkeiten des architektonisch innovativen SANAA Gebäudes von der Folkwang Universität mitgenutzt.
Es wird sich zeigen, inwieweit der neue Gebäudekomplex sich gestalterisch in die architektonische Gesamtanlage Zollverein einfügt oder eine dynamische Eigenständigkeit entwickelt. Zollverein als Architekturmonument der Industriekultur wird auf jeden Fall als Wahrzeichen die markante Silhouette des Förderturms von Schacht 12 behalten,
siehe unten: KulturLinie 107.
 

Event.Raum | Unsere Inspirationsquellen

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„Weihnachtsduft in jedem Raum“

Lebkuchen, Glühwein, Zimt und Bratapfel – sind die vielfältigen Düfte und Leckereien, die die Weihnachtszeit so besonders und einzigartig machen. Es duftet nach Weihnachten! Doch duftete Weihnachten schon immer so?
 
Seit wann sind Spekulatius, Zimt und Nelken so untrennbar mit der schönsten Zeit des Jahres verbunden? Und warum stellt man sich in der Weihnachtszeit eigentlich einen duftenden Tannenbaum ins Wohnzimmer?
Die 14. Weihnachtsausstellung des Museums für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund (MKK) zeigt vom 8. November 2014 bis zum 11. Januar 2015 die Geschichte der Weihnachtsdüfte mit Exponaten vom 18. Jahrhundert bis zur heutigen Zeit.
 
Die Geschichte der Weihnachtsdüfte wird anhand von sechs Themenschwerpunkten erzählt: Lebkuchen, Schokolade, Gewürze, Äpfel und Nüsse, Weihnachtsbäckerei und schließlich der Weihnachtsbaum. Das Besondere der diesjährigen Weihnachtsausstellung sind die wohlriechenden Duftstationen. Zudem laden Mitmachstationen zum aktiven Entdecken und Miträtseln ein. Wie sehen eigentlich Piment, Koriander oder Muskatblüte aus? Und welches Gebäck erinnert an das in Windeln gewickelte Jesuskind? In der Ausstellung kann jeder sein Wissen testen und Spannendes über die köstliche Welt der Weihnachtsbäckerei erfahren.

Das älteste Klopapier der Welt

Diese Schlagzeile in der Tageszeitung hat mich stutzig gemacht. Dank des Internets klärte sich der Sachverhalt aber schnell auf. Im Museum für Archäologie in Herne ist noch bis zum 25. Januar 2015 die Sonderausstellung „Das weiße Gold der Kelten – Schätze aus dem Salz“ zu sehen.
 
Gezeigt werden mehr als 250 Exponate aus den Salzminen von Hallstadt in Oberösterreich und deren Umfeld, darunter auch das älteste Klopapier und die älteste erhaltene hölzerne Treppe der Welt. Seit dem 8. Jahrhundert vor Christus förderten die Kelten aus bis zu 300 Meter tiefen Salzadern das  „weiße Gold“. Da Salz der wichtigste Rohstoff war, um Lebensmittel zu konservieren, führte der Handel zu enormem Reichtum, der sich auch in den ausgestellten Grab-Beigaben wiederspiegelt.
Wo wäre solch eine Ausstellung zum Thema Bergbau besser angesiedelt als im Ruhrgebiet – Bergbau seit dem 5. Jahrtausend vor Christus. Und die Ausstellungsmacher bieten als besonderes Highlight „Grubenlampenführungen“ (mit echten Grubenlampen aus den Beständen der RAG) durch die Ausstellung an. Bis zum Ende der Ausstellung stehen noch zwei Termine auf dem Programm, die man sich freihalten sollte: Am 4. Dezember 2014 und am 8. Januar 2015, jeweils um 17:30 Uhr, geht es los. Wegen der großen Nachfrage wird eine telefonische Anmeldung vom Museum empfohlen.

Horst Ebers

Kulturtour per Straßenbahn

Bereits seit 2005 führt die Straßenbahnlinie 107 der Essener Verkehrs-AG als „KulturLinie 107“ durch die wechselvolle Geschichte der Stadt vorbei an knapp 60 Sehenswürdigkeiten. Die Streckenführung verbindet unter anderem das Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“ mit dem Dom, der Philharmonie, große und kleine Museen, den Opernhäusern, aber auch die Nachbarstadt Gelsenkirchen mit Essen.
 
Fahrgäste können mobil über eine entsprechende App auf Informationen und einen Audioguide zugreifen. Stichworte, die vielleicht Ihr Interesse wecken könnten, wären zum Beispiel Villa Hügel, Museum Folkwang, Dom und Domschatzmuseum, Alte Synagoge, Lichtburg, Musiktheater Gelsenkirchen, etc.
Aber nicht nur bekannte Orte sind entlang der Strecke zu finden. Wussten Sie etwa, dass es in Essen ein Voodoo-Museum gibt? In der Rüttenscheider Str. 36 ist das „Soul of Africa Museum“ zu finden. Eine umfangreiche Sammlung schlägt den Bogen von der afrikanischen Westküste nach Haiti in die Karibik und zu der Zeit der Sklaverei auf dem amerikanischen Kontinent.
Die Agentur „echtnahdran“ bietet unter anderem ca. 4 stündige Führungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie z.B. Essener Highlights: Weltkulturerbe und Goldene Madonna und  Berühmte Unternehmer in Essen – Krupp und Haniel an.

Denk.Raum | Das lesen wir gerade

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Max Schulz – „Stand der Dinge“

Für seinen Bildband „Stand der Dinge“ hat er mehr als 2 Jahre die Mülheimer Stadtteile durchstreift. Aus 300 Aufnahmen wurden die rund 80 Motive zum Buch zusammengestellt, die auch als großformatige Abzüge gehandelt werden.
 
„Meine lyrische Bildwelt ist sehr nah am Dokument. Straßenszenen wirken wie Theaterkulissen und manche Ensembles scheinen die reine Erfindung außerhalb jeder Stadtplanung zu sein. Die Bilder sind nah an den gegenwärtigen Strömungen der zeitgenössischen Kunstfotografie,
vor allem aber bildlastige Dokumente in atmosphärischer Dichte.“ Das ist unbedingt sehenswert.

Spiel.Raum | Was uns Freude bereitet

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Mit Florentijn Hofman zurück in die Kindheit

London im Herbst dieses Jahres: Ein riesiges Nilpferd badet in der Themse. Mit 24 Metern Länge war „Hippopo Thames“  für einen Monat die Attraktion in der britischen Hauptstadt.
 
Die Skulpturen des Niederländers Florentijn Hofman zogen alle Blicke auf sich, man stoppte sofort und machte ein Foto. Genau das ist es, was der Künstler erreichen möchte: Einen Moment des Innehaltens in der täglichen Routine – verbunden mit einem Lächeln auf dem Gesicht des Zuschauers. Und das schafft Hofman überzeugend, sei es mit seinen gigantischen Hasen, die er in den letzten Jahren auf der ganzen Welt verteilt hat oder mit den bis zu 26m hohen „Rubber Ducks“, die schon in Japan, den USA oder Australien geschwommen sind. Und spätestens Letztere bringen dem Betrachter unweigerlich die Erinnerung an die eigene Kindheit zurück.
Wir sind gespannt auf die neuen Riesenspielzeuge – wo und wann verrät uns der Künstler leider (noch) nicht.

Sprach.Raum | Denkanstoß

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Der Wert der Dinge

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Bezahlen Sie dagegen zu wenig, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

John Ruskin (1819–1900),
 
John Ruskin war nicht nur ein bekannter britischer Sozialphilosoph, sondern zugleich auch Schriftsteller, Maler und Kunsthistoriker. Geboren wurde er am 8. Februar 1819 in London, gestorben ist er am 20. Januar 1900 in Lancashire. Seine Bekanntheit bis in die heutige Zeit hat er aber nicht seinen künstlerischen Tätigkeiten zu verdanken, diese ist einzig und allein dem Gesetz der Wirtschaft zuzuschreiben.
D.S.D.5

Delle 50–52
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